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Engagement für die Menschen der Region Khost
Khazan Gul studierte als junger Mann in Deutschland. Nach Abschluss des Studiums in Physik und Mathematik an der Hochschule für Erziehung in Frankfurt kehrte er 1973 in seine Heimat zurück. Seither engagiert er sich für die Entwicklung des afghanischen Bildungswesens und die Förderung der landwirtschaftlichen Selbstversorgung. Er arbeitete als Lehrer, war Supervisor in der Lehrerausbildung und wurde von der Regierung mit dem Wiederaufbau des Schulwesens in der Provinz Khost beauftragt. Doch standen ihm keine Mittel zur Verfügung. Trotzdem gründete er mit Unterstützung seiner Freunde in Europa über 50 Schulen im Freien unter Bäumen. Er baute fünf Schulhäuser, unter anderem eine Mädchenschule. Er bildet die Lehrer aus, besorgt Schulmaterial und stellt die Unterrichtsinhalte zusammen. Khazan Gul lebt mit seiner Familie von der Landwirtschaft. Er ist eine geachtete Persönlichkeit vom Stamm der Tani und bietet Gewähr dafür, dass die Spenden bestimmungsgemäss verwendet werden. Dafür sprechen auch seine langdauernden Beziehungen zu seinen Freunden in Deutschland und der Schweiz.

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Erziehung, Bildung und Landwirtschaft - die wichtigsten Mittel für Frieden und Freiheit
Die Afghanen wollen keine Fremdherrschaft, sie möchten in Freiheit und Frieden in ihrer Tradition leben. Dazu sagt Khazan Gul: «Meiner Meinung nach sind Erziehung, Bildung und die Landwirtschaft die wichtigsten Mittel für den zukünftigen Frieden und die Freiheit. Deswegen sind die Verwirklichung von Projekten im landwirtschaftlichen Bereich und im Erziehungsbereich Teil der Friedensarbeit. Da zurzeit die Afghanen nicht in der Lage sind, Projekte selbst zu finanzieren, sollen die Menschen mit einem Friedensanliegen helfen, Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.» |
Wenn man den Krieg in Afghanistan beenden will, muss man helfen, dass die Bevölkerung genug zum Leben hat. Heute bleibt den Männer oft nur der Kriegsdienst für fremde Herren als einziger Ausweg, um ihre Familien zu ernähren. | 
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